Den ganzen Sonntag hat’s gedauert, aber endlich habe ich mein Time Machine Backup über das Netzwerk (über meinen Ubuntu-Server/NAS) unter 10.6 am Laufen.
Ausgangspunkt meiner Bemühungen war dieser wirklich gute Artikel. Allerdings brach mein Backup immer mit der Meldung ab, es könne kein Image anlegen. Zwar sieht dieser Artikel eine Lösung des Problems vor – indem nämlich das Sparsebundle manuell angelegt wird und dann auf die Netzwerkfreigabe kopiert wird. Aber auch nach diesem brach das Backup mit Fehler 45 ab.

Fehler 45 beim Time Machine Backup
Nach vielem Rumprobieren mit Dateirechten und netatalk-Einstellungen fand ich dann auf  MacOSXHints.com den korrekten Hinweis auf ein Funktionierendes Netzwerk-Backup.
Das Geheimnis liegt in einer Property-Datei, die innerhalb des Images liegen muss und an der Snow Leopard das Image dem Rechner zuordnen kann. in 10.5 wurde dies noch anhand der Mac-Adresse im Image-Namen erledigt. Nun läuft dies über eine .plist-XML Datei, die die Hardware-UUID des Macs enthält. Wie man das ganze einrichtet, ist sehr gut in dem Artikel beschrieben und funktionierte dann bei mir ohne Murren und Knurren.
Endlich nicht mehr dauernd an die Externe Platte denken, sondern einfach Zuhause im WLAN einwählen und das Backup läuft. Sehr gut.
.. ist für mich seit heute der PS3Mediaserver ein in Java geschriebenes, kostenloses DLNA-Tool speziell für die PlayStation 3. Daher ist es sowohl auf Windows, Mac OS X und Linux lauffähig.
Das ganze Teil ist super leicht einzurichten und zu bedienen. Ich musste lediglich den Ordner für meine Dateifreigabe wählen und schon lief alles.
Bisher habe ich MediaTomb auf meiner Linux-Kiste benutzt, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden war. der PS3Mediaserver hat aber ein paar meiner Meinung nach unschlagbare Features. So kann es sehr viel besser on-the-fly encodieren. Das ist nützlich, wenn man MKV-Container hat und diese ohne Umwandlung direkt auf der PS3 schauen will. Auch ist es möglich sämtliche Tonspuren umzuwandeln. Ach bevor ich mich hier um Kopf und Kragen rede, besser einfach die Featurelist der Projektseite
- Ready to launch and play. No codec packs to install. No folder configuration and pre-parsing or this kind of annoying thing. All your folders are directly browsed by the PS3, there’s an automatic refresh also.
- Real-time video transcoding of MKV/FLV/OGM/AVI, etc.
- Direct streaming of DTS / DTS-HD core to the receiver
- Remux H264/MPEG2 video and all audio tracks to AC3/DTS/LPCM in real time with tsMuxer when H264 is PS3/Level4.1 compliant
- Full seeking support when transcoding
- DVD ISOs images / VIDEO_TS Folder transcoder
- OGG/FLAC/MPC/APE audio transcoding
- Thumbnail generation for Videos
- You can choose with a virtual folder system your audio/subtitle language on the PS3!
- Simple streaming of formats PS3 natively supports: MP3/JPG/PNG/GIF/TIFF, all kind of videos (AVI, MP4, TS, M2TS, MPEG)
- Display camera RAWs thumbnails (Canon / Nikon, etc.)
- ZIP/RAR files as browsable folders
- Support for pictures based feeds, such as Flickr and Picasaweb
- Internet TV / Web Radio support with VLC, MEncoder or MPlayer
- Podcasts audio/ Video feeds support
- Basic Xbox360 support
- FLAC 96kHz/24bits/5.1 support
- Windows Only: DVR-MS remuxer and AviSynth alternative transcoder suppor
Super praktisch finde ich neben den erwähnten Features auch die Möglichkeit DVD-ISO Images bzw VIDEO_TS Ordner auf der Playstation anschauen zu können. DVD-Menüs werden dabei zwar nicht unterstützt, aber jede Film- und Tonspur kann einzeln ausgewählt werden.
Sowieso kann man sämtliche Einstellungen bezgl. Transcoding und sonstiger Einstellungen direkt über die XMB der PlayStation vornehmen. Cool.
Einen kleinen Wermutstropfen für alle, die beispielsweise ein NAS oder einen sonstigen kleinen Medienserver einsetzen. Das JAVA-Tool benötigt scheinbar zwangsläufig die GUI. Auf Linux-Basis bedeutet das also einen funktionierenden X-Server, der auf den meisten kleinen NAS-Servern wohl  nicht laufen wird. Für das Transcoding von MKV-1080p Containern wird zudem ein Dualcore-CPU empfohlen.
Erste Tests hier verliefen sehr gut – ich werde das Teil weiter testen!
Und es geht doch!
Kürzlich behauptete ich, dass es nicht möglich sei, unter Mac eine Festplatte so zu partitionieren, dass eine Partition mit HFS+J (also TimeMachine fähig) und eine mit FAT32 formatiert ist. Doch es geht – sogar ohne großen Aufwand, wenn man weiß wie.
Das Geheimnis besteht in der Partitionstabelle. Standardmäßig will das Festplattendienstprogramm eine Festplatte mit dem Mac Partitionsformat formatieren. Das kann aber ein Windows-PC nicht lesen, somit wird eine FAT32 Partition eh hinfällig. Man muss also die Partitionstabelle auf “MBR – Master Boot Record” stellen. Das tut man in dem “Partitionieren” Reiter im Festplatten Dienstprogramm. Dort unterhalb der Aufteilungsgrafik ist eine Schaltfläche “Optionen”. Dort einfach auf MBR stellen und es ist problemlos möglich HFS+ und FAT32 gemeinsam zu partitionieren.
Achja: Gebracht hat es mir persönlich übrigens nichts – denn die FAT32 Partition wird zwar von meiner PS3 erkannt, jedoch wird sie als leer angezeigt. Dufte Scheiße. Aber vielleicht bringt es ja jemand anderen weiter
Es ist definitiv NICHT möglich, auf einer externen Festplatte sowohl eine FAT32 als auch eine HFS+J (für TimeMachine) Partition anzulegen!
Sollte es doch irgendwie gehen, sagt mir bitte wie..
Als hätte es meinen Beitrag gelesen, in dem ich in Erwägung zog, ein neues MacBook anzuschaffen, da ich mit der Geschwindigkeit alles andere als zufrieden bin, entschied sich mein PowerBook heute morgen schlichtweg, den Geist aufzugeben. Das System läuft zwar noch, gibt auf dem Display aber Pixelmuster aus, die das System faktisch unbedienbar machen. Ich hatte erst auf das Display selbst getippt, aber auch das Anschließen eines externen Monitors in der Firma brachte keinen Erfolg. Auch dort gibt es diese Pixelfehler. Scheiße.
Da es ja eigentlich nicht meines ist, sondern Eikes hat dieser dann vorhin bei Cancom angerufen und das Problem geschildert. Glücklicherweise hat Eike damals die 36-Monate Garantie von Cancom mit dazugekauft, der es jetzt zu verdanken ist, dass das PowerBook jetzt kostenlos ein neues Mainboard eingelötet bekommt. Vielleicht lösen sich ja dann auch meine Performanceprobleme ein wenig auf.
Nachteil: Die Reparatur dauert 5-10 Werktage. Wenn man wegschicken und den Paketrückweg mit einrechnet, fürchte ich, dass ich das Teil lockere 3 Wochen nicht sehen werde. Scheiße². Was mache ich so lange? Mein Desktop PC ist auch nicht wirklich einsatzbereit, da er sich seit langen mit nem defekten Hardwareteil rumschlägt.
Natürlich bin ich sehr froh, dass das Ding repariert wird und ich nicht doch ein neues kaufen muss. Eine schwere Zeit wird es trotzdem werden…
Ich hab ja hier einen etwas in die Jahre gekommenes Powerbook G4. Da habe ich mir auch dieses neue Betriebssystem – diesen Leoparden installiert. Ich war erst skeptisch, ob der Rechenknecht damit klar kommen würde so leistungsstechnisch. War aber eigentlich kein Problem. Bis auf das Dock, dass ein wenig ruckelt und das Dashboard war alles knorke und ich konnte mich an den neuen Features von 10.5 erfreuen.
Mittlerweile hat sich das aber geändert. Sobald 2-3 Programme auf sind (Safari, iTunes und Adium reichen da schon aus) geht die Kiste derbe in die Knie, so dass teilweise minutenweise gar nichts mehr geht. Komisch. Wie kann eine CPU/Rechenleistung mit der Zeit so nachlassen? Eigentlich habe ich auch nicht viel Schund auf dem Rechner, der aufgeräumt werden müssten. Xslimmer lasse ich teilweise einmal in der Woche durchlaufen.
Trotz dieser Maßnahmen ist es nicht möglich, flüssig YouTube Videos zu gucken. Der DSL Speedtest sagt aber, die DSL Leitung ist in Ordnung. Ist doch Murks. Ich sehe jetzt 2 (3 mit Phantasie) Möglichkeiten, dass Problem zu lösen:
Entweder, ich sichere alle Daten und mache ein “Downgrade” auf den Tiger zurück, ODER ich finde irgendwie das Problem, dass den Rechner so derbe lahm macht. Kennt ihr gute Programme für den Apfel, mit dem sich sowas wie eine Systemdiagnose oder Beschleunigung durchführen lässt? Für jeden Hinweis bin ich dankbar.
Dritte alternative wäre ja noch, ein neues MacBook zu kaufen. Dafür reicht das Geld alledings momentan hinten und vorne nicht :-/
Ideas welcome…
… sowas machen wir im Büro, wenn uns langweilig ist.
Übrigens ein großartiges Programm für den Mac: MacSaber. Es reagiert auf Bewegungen des MacBooks und gibt entsprechende Sounds aus. Großartig.
Sehr cool. Mein Lieblingskabarettist Bodo Wartke hat in seinem neuen Programm das Lied “PCdenzfall” in dem es um den Konflikt zwischen Apple und Microsoft geht. Das nahm die Zeitschrift Maclife zum Anlass zusammen mit Bodo eine Online-Video-Kolumne zu schalten.
Das ganze ist eine IT-Trilogie und wird jeweils am 15. Januar, Februar und März in der Online Version der Zeitschrift veröffentlicht. Es gibt also heute schon eine erste Videokolumne zu sehen.
Ich freu mich drauf. Hier auch nochmal “PCdenzfall” bei YouTube. Unbedingt ansehen:
Irgendwie stört mich unter Leopard diese semi-transparente Menüleiste oben. Die macht das (sowieso schon nicht sehr konsequente) Theme von Mac OS in meinen Augen irgendwie nur noch mehr kaputt.
Wer das – wie ich – abschalten möchte öffnet ein Terminal und gibt dort ein
sudo defaults write /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.WindowServer 'EnvironmentVariables' -dict 'CI_NO_BACKGROUND_IMAGE' 1
Nach Eingabe des Passworts und Neustart des Systems, ist die Transparenz der Leiste weg. Um sie wieder zu bekommen einfach folgendes einhacken:
sudo defaults delete /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.WindowServer 'EnvironmentVariables'
Ich find´s knorke.
Seit gestern läuft mein etwas in die Jahre gekommenes PowerBook G4 auf Leopard. Ich hatte mich dafür entschieden, das System komplett neu zu installieren, also kein Update zu machen um nichts an Performance einbüßen zu müssen
Die Installation an sich verlief problemlos. Beim abschließenden Neustart blieb das System allerdings mit einer “Kernel-Panic” beim Starten hängen. Die Panik stieg auch in mir auf – ein Linux-System debuggen/wiederherstellen traue ich mir zu .. aber bei einem Mac? Keine Ahnung. Nach zweimaligen Restarten war der Fehler dann verschwunden und ich konnte ganz normal weiter installieren.
Bis ich zur eingabe der persönlichen Daten kam (Registrierung und son Zauber). Als ich versuchte, mit dem Trackpad die Maus in das erste Feld zu bewegen rührte sich nix. Auch auf Tastatureingaben keine Reaktion. Ich dachte zuerst, das System sei direkt das erste Mal Abgestürzt. Glücklicherweise hatte ich eine Maus in der Nähe, die ich direkt angeschlossen habe und siehe da – Reaktion! Erst Nachdem ich eine externe Tastatur angeschlossen hatte, konnte ich die Installation abschließen. Nach einem Neustart funktionierte aber auch das Trackpad und die Notebook-Tastatur wieder.
Das Leopard an sich ist sehr schick. Viele nette Funktionen gegenüber Tiger, die mir sehr zusagen. Allerdings ist es auf dem PB mit PPC Architektur doch derbe langsam. Das merkt man an Stellen wie dem Expose oder dem Minimieren von Fenstern.
Auch stürzt irgendwie Adium häufiger ab und startet sich neu. komisch.
Im Februar soll ja ein größeres Leopard-Update kommen. Wenn das System dann nicht schneller wird, werde ich wohl auf Tiger zurückgehen. Das sind die neuen Features dann irgendwie doch nicht wert…



