18 Okt 2009

Den ganzen Sonntag hat’s gedauert, aber endlich habe ich mein Time Machine Backup über das Netzwerk (über meinen Ubuntu-Server/NAS) unter 10.6 am Laufen.

Ausgangspunkt meiner Bemühungen war dieser wirklich gute Artikel. Allerdings brach mein Backup immer mit der Meldung ab, es könne kein Image anlegen. Zwar sieht dieser Artikel eine Lösung des Problems vor – indem nämlich das Sparsebundle manuell angelegt wird und dann auf die Netzwerkfreigabe kopiert wird. Aber auch nach diesem brach das Backup mit Fehler 45 ab.

Fehler 45 beim Time Machine Backup

Fehler 45 beim Time Machine Backup

Nach vielem Rumprobieren mit Dateirechten und netatalk-Einstellungen fand ich dann auf  MacOSXHints.com den korrekten Hinweis auf ein Funktionierendes Netzwerk-Backup.

Das Geheimnis liegt in einer Property-Datei, die innerhalb des Images liegen muss und an der Snow Leopard das Image dem Rechner zuordnen kann. in 10.5 wurde dies noch anhand der Mac-Adresse im Image-Namen erledigt. Nun läuft dies über eine .plist-XML Datei, die die Hardware-UUID des Macs enthält. Wie man das ganze einrichtet, ist sehr gut in dem Artikel beschrieben und funktionierte dann bei mir ohne Murren und Knurren.

Endlich nicht mehr dauernd an die Externe Platte denken, sondern einfach Zuhause im WLAN einwählen und das Backup läuft. Sehr gut.

10 Okt 2009

PS3 Mediaserver auf OS X.. ist für mich seit heute der PS3Mediaserver ein in Java geschriebenes, kostenloses DLNA-Tool speziell für die PlayStation 3. Daher ist es sowohl auf Windows, Mac OS X und Linux lauffähig.

Das ganze Teil ist super leicht einzurichten und zu bedienen. Ich musste lediglich den Ordner für meine Dateifreigabe wählen und schon lief alles.

Bisher habe ich MediaTomb auf meiner Linux-Kiste benutzt, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden war. der PS3Mediaserver hat aber ein paar meiner Meinung nach unschlagbare Features. So kann es sehr viel besser on-the-fly encodieren. Das ist nützlich, wenn man MKV-Container hat und diese ohne Umwandlung direkt auf der PS3 schauen will. Auch ist es möglich sämtliche Tonspuren umzuwandeln. Ach bevor ich mich hier um Kopf und Kragen rede, besser einfach die Featurelist der Projektseite

  • Ready to launch and play. No codec packs to install. No folder configuration and pre-parsing or this kind of annoying thing. All your folders are directly browsed by the PS3, there’s an automatic refresh also.
  • Real-time video transcoding of MKV/FLV/OGM/AVI, etc.
  • Direct streaming of DTS / DTS-HD core to the receiver
  • Remux H264/MPEG2 video and all audio tracks to AC3/DTS/LPCM in real time with tsMuxer when H264 is PS3/Level4.1 compliant
  • Full seeking support when transcoding
  • DVD ISOs images / VIDEO_TS Folder transcoder
  • OGG/FLAC/MPC/APE audio transcoding
  • Thumbnail generation for Videos
  • You can choose with a virtual folder system your audio/subtitle language on the PS3!
  • Simple streaming of formats PS3 natively supports: MP3/JPG/PNG/GIF/TIFF, all kind of videos (AVI, MP4, TS, M2TS, MPEG)
  • Display camera RAWs thumbnails (Canon / Nikon, etc.)
  • ZIP/RAR files as browsable folders
  • Support for pictures based feeds, such as Flickr and Picasaweb
  • Internet TV / Web Radio support with VLC, MEncoder or MPlayer
  • Podcasts audio/ Video feeds support
  • Basic Xbox360 support
  • FLAC 96kHz/24bits/5.1 support
  • Windows Only: DVR-MS remuxer and AviSynth alternative transcoder suppor

Super praktisch finde ich neben den erwähnten Features auch die Möglichkeit DVD-ISO Images bzw VIDEO_TS Ordner auf der Playstation anschauen zu können. DVD-Menüs werden dabei zwar nicht unterstützt, aber jede Film- und Tonspur kann einzeln ausgewählt werden.

Sowieso kann man sämtliche Einstellungen bezgl. Transcoding und sonstiger Einstellungen direkt über die XMB der PlayStation vornehmen. Cool.

Einen kleinen Wermutstropfen für alle, die beispielsweise ein NAS oder einen sonstigen kleinen Medienserver einsetzen. Das JAVA-Tool benötigt scheinbar zwangsläufig die GUI. Auf Linux-Basis bedeutet das also einen funktionierenden X-Server, der auf den meisten kleinen NAS-Servern wohl  nicht laufen wird. Für das Transcoding von MKV-1080p Containern wird zudem ein Dualcore-CPU empfohlen.

Erste Tests hier verliefen sehr gut – ich werde das Teil weiter testen!