31 Jan 2008

muss auch mal sein. Das Video ist aber auch derbe süß … irgendwie :)

30 Jan 2008

frolockt wohl auch in der Redaktion der Tagesschau. Wie sonst lässt es sich erklären, dass der Onlineredakteur scheinbar keine Lust/zeit mehr hatte, die Überschrift zu schreiben

30 Jan 2008

Manchmal verlier ich den Glauben an das Gute. Die Integrationsbeauftrage der Bundesregierung Maria Böhmer will 2008 zum “Jahr der Integration” machen.
Hallo? Geht’s noch? Jahr der Integration hat gefälligst jedes verdammte Jahr zu sein.

Finde ich genauso hirnrissig und überflüssig wie den “Weltfrauentag”. Der hat gefälligst auch jeder Tag im Jahr zu sein…

Quelle: spon

28 Jan 2008

In einem der ersten Kapitel meiner Bachelorarbeit geht es anfänglich kurz um die Evolution der Programmiersprachen. Dabei bin ich auf den Wikipedia Artikel “Geschichte der Programmiersprachen” gestoßen und fast aus dem Staunen nicht wieder rausgekommen.
Der erste Compiler (wie wir ihn heute kennen) wurde 1952 von einer Informatikpionierin entwickelt. Ja – richtig gelesen, eine Pionierin.
Grace Hopper, Jahrgang 1906, entwickelte ihn und war auch Maßgeblich an den Supercomputern Mark I und Mark II an der Harvard University beteiligt. 1959 entwickelte sie zusammen mit einigen anderen ganz findigen Leuten die Sprache COBOL. Das brachte ihr den heute noch verbreiteten Namen “Grandma COBOL” ein.

Weiterhin war sie Admiral der Navy Reserve. Nur so ist wohl dieses patriotische Foto zu erklären. Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen: Grandma COBOL

Grace Hopper

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Grace Hopper

27 Jan 2008

Das hat man davon, wenn man Samstag Abends mit Journalisten Alkohol trinkt. Man lernt eine Menge interessanter Sachen.
Ich habe mich schon immer gefragt, wo eigentlich das Wort “Okay” oder auch “OK” herkommt, da es so ziemlich in jeder Sprache in der Form vorkommt.
Bisher war ich davon ausgegangen, dass Wort habe einen englischen (bzw eher amerikanischen) Hintergrund. Weit gefehlt. Das Wort (eher die Abkürzung) ist ein ausgewandertes, deutsches Wort und es bedeutet im Ursprung “ohne Korrektur”. Man hat es früher unter wichtige Dokumente geschrieben, die erst durch eine obere Instanz abgesegnet werden musste. Wenn alles in Ordnung war, druckte man unten drauf den Stempel “o.K.” – Ohne Korrektur.
Will man also Okay in seiner Ursprungsform verwenden, so sollte man “o.K.” schreiben. Also kleines ‘o’ großes ‘K’. Ich werds mir mal angewöhnen.

25 Jan 2008

… ob die auch nach Deutschland liefern?

japanischessingle-kissen.jpg

25 Jan 2008

Am Sonntag wird der Landtag in den Bundesländern Hessen und Niedersachsen gewählt. Ich will gar nicht groß auf aktuelle Ereignisse, speziell rund um Hessen, eingehen, sondern vielmehr Überzeugungsarbeit leisten. Mir scheint zu viele Vergessen, dass freie Meinung und Demokratie in Deutschland kein Recht, sondern ein Privileg ist. Diese Privilegien gilt es nicht mit Füßen zu treten, sondern sich zu Herzen zu nehmen.
Vielleicht erinnern sich einige noch an ein Werbeplakat, dass “früher” oft aushing – ich aber leider auch nur aus Politikbüchern kenne. Man sieht einen Tisch, auf dem ein Zettel liegt:

“Wenn du dich nicht entscheidest, verlasse ich Dich!
Deine Demokratie”

Seit einigen Jahren ist das mein Leitmotiv im Kampf, den Menschen die Demokratie ein wenig näher zu bringen. Oft höre ich sachen wie “Politik interessiert mich nicht”, “Ich weiß doch eh nicht, wen ich wählen soll – die machen doch alle nur mist” usw.
Daher schnell ein paar Worte dazu

Ich weiß nicht, wen ich wählen soll

Nicht jeder Wahlberechtigte hat immer eine auf eine Partei zugeschnittene politische Meinung – viele haben auch gar keine Meinung. Für Leute, die das gerne Ändern möchten, gibt es schöne Möglichkeiten im Internet. Ich zB mag sehr den Wahl-o-Maten. Das funktioniert, in dem man mit 30 Thesen der aktuellen Politik konfrontiert wird (“Das dreigliedrige Schulsystem (Gymnasium, Realschule, Hauptschule) soll beibehalten werden”), man kann diesen Thesen zustimmen, sie ablehnen oder ihnen neutral gegenüber stehen. Der Wahl-o-mat vergleicht die eigenen Ansichten mit denen der zur Wahl stehenden Parteien. Am Ende erhält man ein Ranking, in dem man sieht, mit welcher Partei man am ehesten konform geht.
Natürlich ist das keine Wahlempfehlung oder gar -zwang und sollte auch nicht als solches angesehen werden. Aber es kann schon helfen, sich einen gewissen Überblick über aktuelle Politik zu verschaffen und sich in etwa einer politischen Richtung zuzuweisen.

Ich weiß immer noch nicht, wen ich wählen soll

Das ist nicht schlimm. Wichtig ist jetzt nur folgendes: Wählen gehen! Niemand zwingt dich, dich für eine Partei zu entscheiden. Du kannst dich deiner Stimme enthalten. Es gibt zwei Arten, sich der Stimme zu enthalten. Aktiv und passiv. Leider enthalten sich zu viele Menschen heutzutage passiv. Das bedeutet sie bleiben am Sonntag in der Jogginghose Zuhause auf dem Sofa. Aktive Enthaltung besteht dagegen darin, sich zum Wahllokal aufzumachen, den Zettel zu nehmen und direkt ohne etwas auszufüllen in die Wahlurne zu schmeißen. Die Stimme wird als Enthaltung gewertet, aber sie wird gezählt! Die Stimme, die auf dem Sofa bleibt, verrät das System.

Warum soll ich mich nicht passiv enthalten?

Die Sitzverteilung im Land- und Bundestag setzt sich zusammen aus abgegebenen Stimmen und der Wahlbeteiligung. Wer profitiert davon, wenn die Wahlbeteiligung niedrig liegt? Vor allem die kleinen/kleinst Parteien. Allen voran wahrscheinlich die NPD. Der “Erfolg” dieser Partei in der letzten Zeit ist primär nicht der Mehrung der Anhänger zu verdanken, sondern ergibt sich eben aus dieser gleichgültigen Masse, die es diesen Parteien ermöglichen, in Landtage einzuziehen.

Das kann und darf nicht sein! Also bitte nehmt die Chance wahr. Entscheidet euch. Oder entscheidet euch nicht. Egal was, hauptsache Ihr geht wählen!

25 Jan 2008

Kam grade per E-Mail rein. Großartig. Wird direkt ausgedruckt. Danke an Tim!

25 Jan 2008

an scheiß Tagen wie diesem, sind es die kleinen Dinge, die einen faszinieren und länger beschäftigen. So habe ich zB heute erfahren, dass der Schauspieler Jared Leto Sänger der mittlerweile recht erfolgreichen Band “30 Seconds to Mars” ist … faszinierend irgendwie ..

Also – mir wars neu… direkt nochmal das Album anhören..

23 Jan 2008

… sowas machen wir im Büro, wenn uns langweilig ist.
Übrigens ein großartiges Programm für den Mac: MacSaber. Es reagiert auf Bewegungen des MacBooks und gibt entsprechende Sounds aus. Großartig.

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