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	<title>Kommentare zu: Wählen gehen!</title>
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	<description>Sprachkürze gibt Denkweite</description>
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		<title>Von: Michi</title>
		<link>http://www.denkweite.de/2008-01-25/wahlen-gehen/comment-page-1/#comment-69</link>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 18:37:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich höre immer das Argument: Wer nicht wählen geht, hilft den kleinen Parteien. Was ist daran schlimm? Sind große Parteien besser? Wenn ich keine Ahnung habe, dann kann es genauso gut sein, dass eine kleine Partei für mich besser ist als eine große und deren Einzug somit ganz gut ist. Die NPD ist nicht in der Nähe der 5%-Hürde, warum die also “allen voran” sein sollte, weiß ich nicht.&lt;/blockquote&gt;
Natürlich kann es sein, dass eine kleine Partei besser ist, als eine der großen. Aber wenn man nicht anfängt, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, wird man es nicht erfahren. Nichts spricht dagegen, eine kleine/außenseiter Partei zu wählen, wenn man mit ihr konform geht.
In Hessen und Niedersachsen ist das mit der NPD (noch) kein Problem. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sieht das anders aus. Die NPD sehe ich deshalb &quot;ganz vorn&quot;, da sie die Unwissenheit und die Gleichgültigkeit als Kalkül für mehr eigene Stimmen ausnutzt, was rechtlich natürlich in Ordnung ist, ich aber nicht gutheiße.
&lt;blockquote&gt;Ich finde ungültig-/leer-wählen auch besser als gar nicht wählen, aber man muss immerhin sagen, dass nicht wählen auch ein Signal ist. Und zwar “ihr schafft es nicht, uns die Wichtigkeit der Wahl und der Themen nahezubringen”&lt;/blockquote&gt;
Genau das ist in meinen Augen die Aussage hinter der aktiven Enthaltung. Passiv ist es eher ein &quot;Mir ist scheiß-egal was mit mir und meinem politischen System passiert&quot;
&lt;blockquote&gt;Übrigens: Dass die Wahlbeteiligung etwas mit der Sitzverteilung zu tun hat, wäre mir neu. &lt;/blockquote&gt;
Ich bin grade nicht sicher, wie ich darauf gekommen bin - aber irgendwas gabs da ... muss ich mich nochmal schlau machen :-/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich höre immer das Argument: Wer nicht wählen geht, hilft den kleinen Parteien. Was ist daran schlimm? Sind große Parteien besser? Wenn ich keine Ahnung habe, dann kann es genauso gut sein, dass eine kleine Partei für mich besser ist als eine große und deren Einzug somit ganz gut ist. Die NPD ist nicht in der Nähe der 5%-Hürde, warum die also “allen voran” sein sollte, weiß ich nicht.</p></blockquote>
<p>Natürlich kann es sein, dass eine kleine Partei besser ist, als eine der großen. Aber wenn man nicht anfängt, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, wird man es nicht erfahren. Nichts spricht dagegen, eine kleine/außenseiter Partei zu wählen, wenn man mit ihr konform geht.<br />
In Hessen und Niedersachsen ist das mit der NPD (noch) kein Problem. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sieht das anders aus. Die NPD sehe ich deshalb &#8220;ganz vorn&#8221;, da sie die Unwissenheit und die Gleichgültigkeit als Kalkül für mehr eigene Stimmen ausnutzt, was rechtlich natürlich in Ordnung ist, ich aber nicht gutheiße.</p>
<blockquote><p>Ich finde ungültig-/leer-wählen auch besser als gar nicht wählen, aber man muss immerhin sagen, dass nicht wählen auch ein Signal ist. Und zwar “ihr schafft es nicht, uns die Wichtigkeit der Wahl und der Themen nahezubringen”</p></blockquote>
<p>Genau das ist in meinen Augen die Aussage hinter der aktiven Enthaltung. Passiv ist es eher ein &#8220;Mir ist scheiß-egal was mit mir und meinem politischen System passiert&#8221;</p>
<blockquote><p>Übrigens: Dass die Wahlbeteiligung etwas mit der Sitzverteilung zu tun hat, wäre mir neu. </p></blockquote>
<p>Ich bin grade nicht sicher, wie ich darauf gekommen bin &#8211; aber irgendwas gabs da &#8230; muss ich mich nochmal schlau machen :-/</p>
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		<title>Von: Greg</title>
		<link>http://www.denkweite.de/2008-01-25/wahlen-gehen/comment-page-1/#comment-68</link>
		<dc:creator>Greg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 13:59:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich höre immer das Argument: Wer nicht wählen geht, hilft den kleinen Parteien. Was ist daran schlimm? Sind große Parteien besser? Wenn ich keine Ahnung habe, dann kann es genauso gut sein, dass eine kleine Partei für mich besser ist als eine große und deren Einzug somit ganz gut ist. Die NPD ist nicht in der Nähe der 5%-Hürde, warum die also &quot;allen voran&quot; sein sollte, weiß ich nicht.

Ich finde ungültig-/leer-wählen auch besser als gar nicht wählen, aber man muss immerhin sagen, dass nicht wählen auch ein Signal ist. Und zwar &quot;ihr schafft es nicht, uns die Wichtigkeit der Wahl und der Themen nahezubringen&quot;. Das ist auch eine Aussage. 

Übrigens: Dass die Wahlbeteiligung etwas mit der Sitzverteilung zu tun hat, wäre mir neu. Sowohl nach Haare-Niemeyer als auch nach d&#039;Hondt werden die Stimmen pro Partei und die gültigen Stimmen insgesamt als Grundlage für die Sitzverteilung genommen.

Ich versuche nicht die Leute zum wählen zu bewegen, sondern dazu, dass sie sich informieren. Da ist der Wahl-o-Mat eine gute Sache, aber auch Kurzversionen des Wahlkampfprogramms gibt es von fast allen Parteien. Eine halbe Stunde sollte das jedem wert sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich höre immer das Argument: Wer nicht wählen geht, hilft den kleinen Parteien. Was ist daran schlimm? Sind große Parteien besser? Wenn ich keine Ahnung habe, dann kann es genauso gut sein, dass eine kleine Partei für mich besser ist als eine große und deren Einzug somit ganz gut ist. Die NPD ist nicht in der Nähe der 5%-Hürde, warum die also &#8220;allen voran&#8221; sein sollte, weiß ich nicht.</p>
<p>Ich finde ungültig-/leer-wählen auch besser als gar nicht wählen, aber man muss immerhin sagen, dass nicht wählen auch ein Signal ist. Und zwar &#8220;ihr schafft es nicht, uns die Wichtigkeit der Wahl und der Themen nahezubringen&#8221;. Das ist auch eine Aussage. </p>
<p>Übrigens: Dass die Wahlbeteiligung etwas mit der Sitzverteilung zu tun hat, wäre mir neu. Sowohl nach Haare-Niemeyer als auch nach d&#8217;Hondt werden die Stimmen pro Partei und die gültigen Stimmen insgesamt als Grundlage für die Sitzverteilung genommen.</p>
<p>Ich versuche nicht die Leute zum wählen zu bewegen, sondern dazu, dass sie sich informieren. Da ist der Wahl-o-Mat eine gute Sache, aber auch Kurzversionen des Wahlkampfprogramms gibt es von fast allen Parteien. Eine halbe Stunde sollte das jedem wert sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: cabi</title>
		<link>http://www.denkweite.de/2008-01-25/wahlen-gehen/comment-page-1/#comment-63</link>
		<dc:creator>cabi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 19:35:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.denkweite.de/2008-01-25/wahlen-gehen/#comment-63</guid>
		<description>Ganz meine Meinung, oder wie ein Nerd sagen würde full ACK!

Ich kann es einfach nicht verstehen, dass es Menschen gibt die ruhigen Gewissens und bei vollem Bewußtsein an dem Wahltag zu Hause bleiben können und nicht wählen gehen.

Eine gelebte Demokratie ist das einzige was uns frei hält -- nicht der ipod, die playstation oder der neue smart.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz meine Meinung, oder wie ein Nerd sagen würde full ACK!</p>
<p>Ich kann es einfach nicht verstehen, dass es Menschen gibt die ruhigen Gewissens und bei vollem Bewußtsein an dem Wahltag zu Hause bleiben können und nicht wählen gehen.</p>
<p>Eine gelebte Demokratie ist das einzige was uns frei hält &#8212; nicht der ipod, die playstation oder der neue smart.</p>
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