31 Mrz 2007

Grade wurde mir im ex-openBC (Xing) der must-have-Kontakt überhaupt empfohlen. Alina Viola Wälzel ist in der Branche Pädagogig tätig (man beachte den fast absichlich wirkenden Rechtschreibfehler) und arbeitete bereits in der Familie Wälzel als Freiberufliche Tochter. Aufgrund ihrer vielen Arbeitseinsätze befindet sie sich zur Zeit im Ruhestand…

Ich hoffe, sie akzeptiert meinen Kontaktwunsch ..

28 Mrz 2007

Soeben habe ich die Extension mf_akismet ins TER hochgeladen. Mit dieser Extension ist es möglich, Einträge die über ve_guestbook gemacht werden, über den Anti-Spam Dienst Akismet zu filtern. Wenn Akismet den Eintrag als Spam erkennt, wird dieser automatisch versteckt. Die Extension setzt auf der PHP 4 Akismet Class von Bret Kuhns auf.

Installiert und konfiguriert ist die Extension sehr leicht. Einfach bei der Installation den eigenen API Key von WordPress.com und die URL der Webseite eingeben und schon werden alle Einträge automatisch der Spamfilterung unterzogen.

In einer späteren Version wird es möglich sein, bei Falschmeldungen von Akismet die entsprechenden Rückmeldungen an das System zu machen.

25 Mrz 2007

Grade die neue Serie "R.I.S" auf Sat.1 gesehen. Man, ist das schlecht. Schon als ich letzte Woche zum ersten Mal die deutsche Serie "GSG 9" gesehen hatte, verlor ich beinahe den Glauben an die Deutsche Fernsehproduktion.

Normalerweise befürworte ich deutsche Film- und Fernsehproduktionen sehr, denn eine eigene, gut funktionierende Unterhaltungsbranche ist eine gute Sache, um sich nicht so abhängig von amerikanischen Sendungen zu machen. Aber was dort momentan über die Mattscheibe läuft ist nicht mehr feierlich. Die Charaktere wirken unglaubwürdig, völlig übertrieben und manchmal sogar durch miserable schauspielerische Leistung versaut. Grade die R.I.S-Serie erinnert von den Protagonisten sehr stark an die vorher laufende Serie "Navy CIS" – was wohl auch beabsichtigt ist. Zur Verteidigung muss man allerdings sagen, dass das Format der Serie eine Adaption einer Italienischen Serie ist. Also keine reine Eigenerfindung.

Sicherlich kann man nicht grundsätzlich den Schauspielern den Vorwurf machen – denn 95% des Schrotts, der uns da vorgesetzt wird wurde wohl von Produzent, Regisseur und vor allem Drehbuchschreiber verbrochen. Als Beispiel eine skurile Szene vom Anfang der Serie. Die Ermittler sichern Spuren an einem Tatort. Auf dem Boden liegt ein Haufen sehr kleiner und unzuordnenbarer Glasscherben. Ermittler A kniet nieder, nimmt eine etwa fingernagelgroße Glasscherbe und riecht daran.

"Mhh, riecht nach Alkohol – und sieht auch aus wie ein Whiskeyglas"

Genial. Wer kommt auf sowas? Jede Romanserie in der Seniorenbravo "Prisma" vermittelt mehr tiefgang, Gefühl und Spannung.

Armes Seriendeutschland …

21 Mrz 2007

Schon seit einiger Zeit läuft im Hintergrund der Spamfilter BadBehaviour2, der mäßig gute Dienste verrichtet. Schätzungsweise 50% der Spamangriffen werden rausgefiltert. Das ist an sich gut, mir aber definitiv noch zu wenig.

Deswegen habe ich den Filter jetzt in den sogenannten "Strict Mode" geschaltet, der bessere Spamerkennung verspricht aber auch etwas Alternatives Browserverhalten fälschlicherweise als Spam kennzeichnet.

Ich werde zwischenzeitlich die Logs im Auge behalten und schauen, ob ein Kommentar als false-positive reinkommt.

Sollte irgendwer auf dieser Seite als Spambot eingestuft werden (das werdet ihr merken *g*) gebt mir doch bitte per mail Bescheid – Kommentieren wird dann wohl nicht gehen ;)

14 Mrz 2007

Denn auf dem Rückweg nach Hause haben sie den ersten Motorradfahrer von der Straße gekratzt.

14 Mrz 2007

Grade per Netvibesmodul von Mundraub.de auf meinem Bildschirm geflakert:

Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.

Max Dauthendey
Deutscher Dichter (1867-1918)

Wie wahr…

12 Mrz 2007

hasse ich meine Arbeitskollegen!

Boah was bin ich neidisch!! Frechheit!

10 Mrz 2007

Da ich jetzt schon von mehreren Leuten gefragt wurde, wie ich hier Zuhause meinen (sehr gut funktionierenden) E-Mail Server aufgesetzt habe, möchte ich das mal in meinem Blog als kleines How-to beschreiben.

Ich setzte auf meinem Server Ubuntu in der Version 6.06 ein. Das How-to ist also darauf angepasst. Wer aber ein wenig Ahnung von Linux im Allgemeinen hat, wird diese Methode ohne Probleme auch auf jede andere Distri portiert bekommen.

Wunschvorstellung

Zunächst mal unser globales Ziel, dass wir mit dem lokalen Server erreichen möchten: Mit der Zeit sammeln sich einige verschiedenste E-Mail Postfächer an, die man entweder per POP3 oder IMAP abfragt und in seinem Client verwaltet. Wir wollen nun, dass unser Server alle E-Mail Konten in einem regelmäßigen Zeitraum abfragt (zB 5 Min.), herunterläd, auf Viren und Spam prüft und dann in einem zentralen Konto sammelt. Wir wollen dann mit unserem Client per IMAP diese eine Konto abfragen, in dem die Mails bereits nach Spam gefiltert, virengescannt und vorsortiert auf uns warten. Dieses IMAP Konto können wir dann natürlich mittels DynDNS von überall auf der Welt abfragen. Entweder direkt über unseren Client auf dem Laptop oder auch Webmaillösungen wie Squirrelmail oder RoundCube.

Abgrenzungen

Ich werde in diesem Artikel nur auf das empfangen und sortieren der Mails eingehen. Versenden von E-Mails über den eigenen Server kommt, wenn es sich um einen lokalen Server im Keller handelt, selten in Frage, da kaum ein seriöser ISP E-Mails von dynamischen IP-Adressen annimmt. Freemailer schon gar nicht. Zum Versenden von Mails greifen wir also auf den alt hergebrachten SMTP unseres ISP zu.

Voraussetzunegn und Programme

Wir werden für unsere Wunschvorstellung die folgenden Programme verwenden

  • fetchmail zum Sammeln der E-Mails aller Konten
  • procmail zum sortieren der Mails und weitergabe an den Spamfilter
  • spamassassin als den ultimativen Spamfilter
  • ClamAV zum Filtern nach Viren
  • Cyrus als IMAP Server zum Abrufen der Mails

Auf gehts

Endlich gehts los. Zunächst einmal müssen wir alle Programme samt Abhängigkeiten installieren
sudo apt-get install fetchmail procmail spamassassin cyrus22-imapd cyrus22-admin clamav clamav-freshclam clamav-daemon sasl2-bin Wenn ich mich recht erinnere, sind einige Programme in universe, so zB cyrus22-admin. Diese sollten also entsprechend aktiviert werden.  Achtung: Auf einer Ubuntu 6.10 Version ist der Cyrus-Daemon in der konfiguration, die wir brauchen verbuggt. Man muss dort zuerst einen Patch einspielen und dann die *.debs neu bauen, damit das funktioniert. Wie das geht, ist hier sehr gut zusammengefasst.
Jetzt geht es an die Konfiguration der einzelnen Programme

fetchmail

In der datei .fetchmailrc die wir optimalerweise in unserem Homeverzeichnis oder in /root/ ablegen sieht so aus:
poll "pop3.server.tld" protocol pop3
user "{username}"
pass "{password}"
mda /usr/bin/procmail

Die Konfiguration im Einzelnen: in der ersten Zeile definieren wir den Server und das Protokoll mit dem wir unsere E-Mails abrufen möchten. In der zweiten und dritten Zeile setzen wir Benutzername und Passwort unseres Kontos, das wir abfragen. Die Vierte Zeile bestimmt unseren MDA, der die Mails entgegen nimmt und sortiert. Wir haben uns ja bereits für procmail entschieden und so geben wir den Pfad dort an. Um mehrere Konten abzurufen, muss dieser Block einfach beliebig oft mit den entpsrechenden Daten wiederholt werden.

Spamassassin

Selten hat mich ein Programm so beeindruckt wie Spamassassin! Spamassassin ist ein Perl-basierter Spamfilter des Apache Projekts, der – ich möchte behaupten – hervorragend funktioniert. Ich habe ihn seit gut einem Jahr "im Dienst" und kann eine Trefferquote von 98,42% verbuchen. So genannte "positive false", also Mails die fälschlicherweise als Spam eingestuft wurden, hatte ich in dieser Zeit sagenhafte 3 Stück. Halte ich für sehr gut ;o). Großartig konfiguriert habe ich den Spamassassin dabei nicht. die Datei  /etc/spamassassin/local.cf sieht bei mir wie folgt aus:rewrite_header Subject [SPAM]
required_score 4.0
Die Direktive "rewrite_header Subject" bewirkt, das Mails die als Spam identifiziert wurden, im Subject verändert werden, in dem ein [SPAM] davor geschrieben wird. Das ermöglicht das Clientseitige filtern mittels einer Regel oder ähnlichem. Die Anweisung "required_score 4.0" sagt, dass mindestens 4 "Spampunkte" erreicht werden müssen, damit eine Mail als Spam eingestuft wird. Die 4 ist nach meiner Erfahrung ein sehr guter Wert. Die meisten Spammails, die bei mir eintrudeln liegen zwischen 15 und 30 Punkten.

ClamAV

Normalerweise ist ein Virenscanner auf Linux eine recht unnötige Sache, die eigentlich nur Ressourcen verbraucht. Da wir hier aber höchstwahrscheinlich mit Heterogenen Netzwerken zu tun haben werden (also mit Windows Clients) wird die Sache schon wieder interessant. Konfigurieren lässt sich der Virenscanner durch den Befehl sudo dpkg-reconfigure clamav-base Die Einstellungen bleiben dabei soweit eigene Entscheidung, wichtig wäre nur noch, dass das Mail-Scanning eingeschaltet wird. Alternativ kann man auch in der Datei /etc/clamav/clamd.conf rumdoktern. Nach der Konfiguration sollte der Daemon bereits laufen. Das Startscript liegt dann unter /etc/init.d/clamav-daemon. Für die Automatische Aktualisierung der Virendefinitionen empfehle ich folgenden Befehl "freshclam -d" Dieser schaut regelmäßig nach Definitionsupdates.

Cyrus IMAP-Server

Die einrichtung des Cyrus zusammen mit dem saslauthd ist etwas kompliziertern (vor allem Umfangreicher). Ich erlaube mir daher einfach auf den sehr guten Wiki Artikel von Ubuntuusers zu verweisen, in dem der Schritt "Einrichten von Cyrus" abgearbeitet werden muss. Die Einrichtung von postfix kommt bei uns nicht zum Einsatz, die kann also getrost weggelassen werden.
Nachdem wir ein Benutzerkonto mittels diesen Befehlen hier angelegt habensudo cyradm --user cyrus --server localhost
cm user.karl
Können wir uns schon Tetsweise über unseren E-Mail Client auf den Server verbinden, Ordner anlegen und auch schon E-Mails von anderen Konten hin und her kopieren. Wichtig ist, dass der zu verbindende User auch im Linux System als Benutzer mit Passwort angelegt ist.

Procmail

Procmail übernimmt die Sortierung unserer E-Mails. Diese können wir entweder über eine lokale .procmailrc Datei im Home Verzeichnis des Benutzers machen oder über eine globale /etc/procmailrc. Die Datei sieht bei mir so aus:#Konfiguration der Mailsortierung
#########################################
# Variablen setzen
DELIVER="/usr/sbin/cyrdeliver"
LOGFILE=/var/log/procmail.tiberian
VERBOSE=on
## Diese Regel leitet ALLE empfangenden Mails zusätzlich in die Datei "savemails" weiter. Das ist zum Testen eine gute Sache, da dann keine Mails verloren gehen, Wenn alles funktioniert, diesen Teil unbedingt auskommentieren.
:0 c
savemails
## Die Regel leitet alle Mails, die kleiner als 250kb sind an SPAMASSASSIN weiter
:0fw: spamassassin.lock
* < 256000
| spamassassin
## Alle Mails ab 15 Spampunkten werden in ein separates Verzeichnis sortiert
## Man könnte diese auch direkt löschen.
:0: spamassassin.lock2
* ^X-Spam-Level: \*\*\*\*\*\*\*\*\*\*\*\*\*\*\*
| $DELIVER -e -a tiberian -m user.tiberian.Junk
## Schlussendlich alle Mails an tiberians Mailbox übergeben.
:0 w
| $DELIVER -e -a tiberian -m user.tiberian
~
Der Teil $DELIVER -e -a tiberian -m user.tiberian muss natürlich durch den eigenen Benutzer und die eigene Mailbox ersetzt werden.

Erster Testlauf

Jetzt haben wir alle Programme passend konfiguriert, sodass wir einen Testlauf starten können. Wir brauchen nichts weiter tun, als den Fetchmail anzuweisen, unsere E-Mails abzuholen. Alles andere läuft von dann an automatisch. Fetchmail starten wir zum Testen mit diesen Parametern: sudo fetchmail -kv(Alle die jetzt schreien "Hilfe, fetchmail als root? Is doch scheiße!": ich komme später noch darauf zurück). Der Parameter -k steht für Keep. Unsere E-Mails werden also erstmal auf dem POP3 Server belassen und nicht nach dem Abholen gelöscht. -v steht für Verbose, wir sehen also, was genau grade passiert. Wenn alles geklappt hat, landen die E-Mails nach einigen Sekunden im Cyrus IMAP verzeichnis und wir können sie in unserem Client lesen. Wenn nicht, ist irgendwas schiefgelaufen.

Debugging

Alle eingesetzten Programme schreiben logfiles, sodass wir das Problem schnell eingrenzen können. Fehler im Fetchmail sehen wir direkt beim aufruf mit -v. Cyrus schreibt Fehler nach /var/log/mail.err oder /var/log/mail.info. Falls etwas mit der Authentifizierung am IMAP Server fehlschlägt, schreibt sasl nach /var/log/auth.log. Procmail hatten wir ja in der procmailrc nach /var/log/procmail.tiberian geloggt. So können wir jeden Schritt nachvollziehen, wo die Mails hängengeblieben sind. Nicht zu vergessen ist auch, dass die Mails a) noch immer auf dem Servers unserers ISP sind (da -k) und b) das alle abgeholten E-Mails auch noch in die datei "savemails" kopiert wurden. Verloren geht also nichts. Wenn alles läuft, kann man den fetchmail mit dem Befehlsudo fetchmail -d 400 Als Daemon in den Hintergrund laden, der dann alle 400 Sekunden nach neuen E-Mails schaut.

Warum fetchmail als root?

Fetchmail meldet zum Start zu Recht, dass die Ausführung mit Root-Rechten wenig sinnvoll ist. Denn das ist sie in der Tat nicht. Allerdings ist es so, dass zur Weitergabe der Mails von Procmail an den Cyrus (über cyrdeliver) zwangsläufig rootrechte benötigt. Ich habe es bisher nicht geschafft, das ganze über einen normalen User abzuwickeln. Falls da jemand was weiß, wär ich für einen Kommentar dankbar.

Natürlich könnt Ihr auch die Kommentare für Fragen, Vorschläge und Kritik nutzen. Ich freue mich :)

07 Mrz 2007

Ich hab mittlerweile schon fast unzählig viele Extensions für TYPO3 geschrieben, aber hauptsächlich waren das Kundenentwicklungen, die einfach viel zu speziell waren, um sie irgendwie zu veröffentlichen.

Aber endlich habe ich es auch geschafft, meine erste Extension in das TER zu spielen. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung mit dem Extension Key "timtab_technorati". Diese recht überschaubare Extension pingt nach jedem neuen Blogeintrag (so wie diesem hier) die Blog Suchmaschine technorati über eine XML-RPC Schnittstelle. Weiterhin kann man den Blogeintrag mit bestimmten Technorati-Tags versehen, die dann an einer gewünschten Stelle des Eintrags angezeigt werden kann.

Einige Erweiterungen/Verbesserungen habe ich bereits in petto – ein Update sollte also bald folgen.

Wie erwähnt bekommt man die Extension TIMTAB Technorati über das TER und natürlich direkt über den Extensionmanager. &

05 Mrz 2007

&

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